Pfadfinder

IronScout

Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele.
(Josef Hofmiller, deutscher Schriftsteller)

Am Wochenende war ich wandern. Wandern für Fortgeschrittene. Wandern für die Grenzerfahrung. Physisch und psychisch. Dieses Jahr vor Allem psychisch.

Die Pfadfinder unter euch werden mit dem Begriff IronScout etwas anfangen können. Für diejenigen die den Begriff IronScout gar nicht kennen: Der IronScout ist der Iron Man der Pfadfinder. Es ist eine deutsche Pfadfinderveranstaltung, die dieses Jahr über das lange Wochenende mit dem Tag der deutschen Einheit stattfand, und von der DPSG ausgerichtet wird. Aber es ist jeder andere Pfadfinder auch herzlich willkommen.

Was genau machen wir auf dem IronScout?

Wir zelten und während des Spiels haben wir, die Läufer, bis zu 22 Stunden Zeit verschiedene Stationen rund um einen Startpunkt (Zeltplatz) anzulaufen. Ist man dieses Jahr tatsächlich alle dieser 10 bemannten Stationen und 20 unbemannten Stationen angelaufen, so hat man etwa 170km zurückgelegt.

Am Startpunkt erhält man eine Karte in der die erste bemannte Station eingezeichnet ist. An dieser Station besteht dann die Möglichkeit alle weiteren Stationen und Todstationen in die Karte zu übertragen. Kurz gefasst: Schnitzeljagd für Große mit durchaus abenteuerlichen Wegen.

In diesem Jahr fand der IronScout in Hildesheim unter dem Motto #läuftbeiuns statt. Wir, mein Team und ich, sind 2 bemannte Stationen und 3 Todstationen angelaufen. Leider hat uns das Wetter und die Motivation ein Strich durch die Rechnung gemacht. Und ich muss ehrlich sagen: Dieses Jahr haben mir vor Allem mein Kopf und mein Dickschädel Probleme bereitet. Nach dem wir um 19Uhr, nach etwa 6h Unterwegssein, in einen Starkregenguss gekommen sind und der Regen danach nicht unbedingt weniger wurde. Und ja das auf dem Bild sind Regentropfen und kein Schnee… ich war nass, Regenjacke undicht, Schuhe auf Dauer auch nicht dicht (Neoprenschuhegefühl)… stellte ich mir die Sinnfrage: „Was bringt es mir mich jetzt weiter zu quälen?“.

Nach 35 Kilometern, ca. 800 Höhenmetern und 12h Unterwegssein war für mich – meinem Dickkopf sei dank – und drei andere des Teams Schluss. Unsere zwei älteren Mitläufer sind dann noch weitere 15 Kilometer zurück nach Hildesheim gelaufen.

Mein Fazit: Ein schönes – ein sehr schönes und lustiges – Wochenende mit Freunden, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich im nächsten Jahr noch mal mitlaufen werde. Ich bin jetzt sechsmal mitgelaufen… das reicht dann auch mal. Vielleicht bieten wir dann im nächsten Jahr eine Station an.

Bis Bald eure
Bildschirmfoto 2014-10-23 um 10.42.08

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