Mein Kleiderschrank

Capsule Wardrobe: Was ist das? Wie ist dieser aufgebaut?

Ich entschuldige mich vielmals, ich habe heute mit Schrecken festgestellt, dass die Beitragsplanung am vergangenen Freitag nicht funktioniert hat. Sorry. Hätte ich früher feststellen können. Aber besser spät als nie folgt jetzt der ursprünglich geplante Beitrag.

Die englische Bezeichnung Capsule Wardrobe – auf Deutsch Kapsel Kleiderschrank – steht für einen minimalistischen und systematisch aufgebauten Kleiderschrank. Das Ziel ist einen Kleiderschrank aufzubauen in dem möglichst alle Teile beliebig miteinander kombinierbar sind und man so mit 37-40 Kleidungsstücken im Alltag zurechtkommt.

Warum Capsule Wardrobe?

Kein lästiges Heraussuchen der Outfits mehr. Kein „der Kleiderschrank ist randvoll und ich habe nichts anzuziehen“ mehr. Keine Kombinationsprobleme mehr – passt dieses Shirt zu der Hose oder geht das wirklich? Kein stundenlanges Nichtentscheiden können im Schweiße des Angesichts des übervollen Kleiedrschranks.

Ihr seht der Capsule Wardrobe erleichtert das Leben, vor Allem das meinige, ungemein. Ich weiß, dass ich jederzeit in meinen Kleiderschrank greifen kann und die herausgezogenen Sachen miteinander kombinierbar sind. Ich spare Zeit und kann diese für Dinge nutzen, die mir wichtiger sind und die zu meinem Wohlfühlen beitragen.

Die Regeln

Regel #1 – Suche dir eine Anzahl x an Kleidungsstücken zwischen 35 und 45 Stück.
Jedes Teil zählt, ausgenommen von Accessoires (auch Taschen), Unterwäsche, Socken, Sportsachen und Sachen, die du nur zu Hause oder im Garten anziehst.

Regel #2 – Trage diese Stücke immer drei Monate (eine Saison) lang.
Aber welche Einteilung ist hier sinnvoll? Am besten legt man dem Ganzen die Jahreszeiten zugrunde: Winter (Dez-Feb), Frühjahr (März-Mai), Sommer (Jun-Aug) und Herbst (Sep-Nov).

Regel #3 – Ein Budget festlegen oder vor der Saison shoppen und während der drei Monate sparen.
Ich habe für mich entschieden, dass ich jeden Monat ein bisschen was für meinen Kleiderschrank ausgeben möchte und meinen Kleiderschrank nach und nach auf selbstgenähte Kleidung umstellen möchte. Die Dinge, die ich neu dazukaufe sollten hochwertig sein und mich trotz alledem lange begleiten.

Regel #4 – plant eure Garderobe und Outfits.
Ich habe mir nach und nach eine Excel-Tabelle erarbeitet in der ich vermerke welche Teile ich schon habe und welche ich noch besorgen muss oder welche ich mir nähen möchte. Ebenso füttere ich als technikaffiner und in Systemen denkender Mensch jede Saison eine App auf meinen Smartphone mit den einzelnen Kleidungsstücken und kann dort dann immer wieder neue Kombinationen ausprobieren.

Regel #5 – Die Mischung macht’s.
Für mich heißt das: Alte Teile wieder benutzen und neue Teile dazu besorgen / nähen. Andere dafür später aussortieren.

Regel #6 – Macht eure eigenen Regeln.
Ist meine persönliche Lieblingsregel ;-). Die oben genannten Regeln sind alle nicht in Stein gemeißelt und können jederzeit auf dich angepasst werden. So habe ich inzwischen einige Basic-Shirts in schwarz und weiß in meinem Kleiderschrank, die so nicht in der Liste auftauchen mir aber das Waschen erleichtern. Denn so reicht es aus, wenn ich nur einmal in der Woche wasche und nicht wenn ich genau dieses eine Teil brauche.

Im nächsten Beitrag zeige ich euch dann meinen Capsule Wardrobe für Winter 2017 und wie ich bei der Zusammenstellung meines Kleiderschranks vorgehe.

Bis Bald, eure
Bildschirmfoto 2014-10-23 um 10.42.08

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