Ich lebe noch…

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich mal wieder aus der Versenkung zurück.

Was ist in den letzten 9 ½ Wochen so alles bei mir passiert? In manchen Punkten viel, in anderen nicht so wirklich viel.

  • Habe herausgefunden, dass ich ein Lipödem habe. Jetzt muss ich mich mal näher mit diesem Krankheitsbild beschäftigen und herausfinden, welche Therapie hier für mich gut wäre, wie man die Beine effektiv entstauen kann, welche Ernährung für mich optimal ist. Wichtig ist mir, dass es nicht als Damokles-Schwert den Rest des Lebens über mir hängt und es zwar ein Teil meines Lebens wird, aber dieses nicht bestimmt.
  • Abgenommen habe ich nichts. Eher zugenommen. Slow Carb fällt mir echt schwer. Aber mir geht es ohne Kohlenhydrate wirklich besser. Der Arzt, der bei mir das Lipödem diagnostiziert hat, empfiehlt mir eine kohlenhydratreiche, fett- und eiweißarme Ernährung… Schauen wir mal wo der Weg so hinführt.
  • Wir sind umgezogen… Vorher musste noch die Wohnung komplett neu gestrichen werden… Das sind wohlgemerkt so in etwa 300m² Wandfläche. Und in den Wochen danach habe ich viele, viele Möbel aufgebaut, Vorhänge aufgehängt und mich näher mit der Schlagbohrmaschine (um die Vorhänge aufzuhängen) befasst.
  • Einen Tag vorm Umzug habe ich nach 6 Monaten Suche die Zusage für einen Job bekommen. Diesen habe ich diese Woche auch schon angetreten. Und bisher gefällt es mir sehr gut. Ich wurde kurzfristig in eine andere Gruppe gepackt, aber die Kollegen nehmen mich sehr offen auf. Dachte, dass es da mehr Probleme geben wird, weil ich als junge Frau in einer absoluten Männerdomäne unterwegs bin.
  • Meine Eltern ziehen auch um und mein Elternhaus muss jetzt leer geräumt werden. Was man da so alles findet… uiuiui…
  • In der Zeit nach dem Umzug und vor Antritt der neuen Arbeitsstelle habe ich auch einiges genäht. Ein paar Dinge sind schon wieder verschenkt… (Memo an mich selbst: Erst alles fotografieren, bevor es das Haus verlässt.)

Das waren jetzt erstmal so die wichtigsten Dinge und ich verspreche, dass es bis zum nächsten Blogeintrag nicht mehr so lange dauern wird.

Eure
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Gedanken-Wirr-Warr

Naja wie soll ich anfangen… Irgendwie kriege ich keine Ordnung in meine Gedanken und in das was ich euch mitteilen möchte :-). Daher werde ich einfach mal drauf losschreiben und mich euch mitteilen. Ob es verständlich ist, dürft ihr am Schluss entscheiden…

Im Dezember habe ich immer wieder mal nach Slow Carb gegessen, aber über Weihnachten und die Feiertage habe ich bewusst ausgesetzt, da wir viel unterwegs waren und die Eltern von Herrn O. Slow Carb nicht verstehen bzw. nicht verstehen wollen. Bei meinen Eltern hätte es wahrscheinlich geklappt, aber da wollte ich mich nicht auf Diskussionen mit meinen Brüdern einlassen. Der eine ist Vegetarier und sportlich sehr aktiv. Das heißt er braucht schnelle Kohlenhydrate (er verbraucht sie aber auch 😉 ). Der andere ist auch sehr sportlich, ernährt sich aber normal. Er würde es wahrscheinlich eher unterstützen als mein anderer Bruder.

Nach ausgiebiger Schlemmerei an Weihnachten und zwischen den Jahren hatte ich am 1.1. meinen ersten voll konformen Tag, aber am Samstag drauf kam die Zuckersucht voll zum Vorschein. Ich bin hier wie ein Junkie durch die Wohnung getigert und habe mir alles was nicht vor mir sicher war einverleibt. In diesem Moment war mein Wille es durchzuhalten wie ausgeschaltet. Hinterher habe ich mich total über mich selbst geärgert. Aber es war auch erschreckend zu sehen wie man selbst durch die „Zuckersucht“ wie ferngesteuert agiert.

Viel wichtiger ist, dass ich was tun muss. Ich habe ein Gewicht erreicht mit dem ich mich schäme! Und eigentlich nicht zu Vorstellungsgesprächen gehen möchte. Genauso hatten wir meiner Mutter im Oktober zum Geburtstag ein Familienfotoshooting geschenkt… Zu Weihnachten haben wir von unseren Eltern Abzüge geschenkt bekommen… Ich persönlich bin erschrocken wie dick ich doch geworden bin.

Genauso ging es mir als ich mir eine Videoaufnahme von einem Geburtstag kurz vor Weihnachten angesehen habe. Ich war ernsthaft erschrocken.

Mein Wille ist seit Sonntag ungebrochen und der erste Pausentag am Samstag ist auch nicht mehr so fern.
Und bisher hat der Zuckerentzug noch nicht zugeschlagen. Hoffen wir, dass das so bleibt. Meine bisherige Erfahrung ist, dass viel Trinken dagegen hilft.

Liebe Grüße eure
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mal wieder ein Tag 1 :-)

So ihr Lieben,

die letzten Male habe ich immer großspurig verkündet, dass ich es jetzt wieder angehe und auch schaffen werden. Dieses Mal sag ich einfach „Schauen wir mal…“.
Warum soll ich mir jetzt Druck machen? Ich will es schaffen und der Wille muss dies mal reichen. Zusätzliche Motivation ist, dass ich momentan schwerer als Herr O. bin und das geht ja mal gar nicht. Ebenso bin ich auf Jobsuche und vielleicht schaffe ich es im nächsten Jahr erschlankt einen Job anzutreten.

Den Einstieg in Slow Carb heute habe ich mit einem Eiermilch-Latte begonnen. Zum Mittagessen gab es eine Brokkoli-Hack-Pfanne mit Kichererbsen.
Am späten Nachmittag bin ich auf ein Recruiting Event für Frauen nach Seeheim ins Lufthansa Training & Conference Center gefahren.  Ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass da mitten im Wald ein so großer, moderner Komplex steht. Dort wird einem alles geboten… Schwimmbad, Kegelbahn, Seminarräume en masse, tolle Zimmer…

orientierungsplanlhs_einzelzimmer
Quelle: http://www.lh-seeheim.de/de/hotel/zimmer/

Nach einer einführenden Podiumsdiskussion mit Frauen in Führungspositionen der teilnehmenden Unternehmen gab es Abendessen. Und ich habe auf dem Buffet mit einigem Suchen auch ein Slow Carb Abendessen gefunden. Es gab für mich einen großen Salat mit Schäufele… Lecker!!

Abends saß ich dann noch mit ein paar Firmenvertretern bei einem Gläschen Rotwein zusammen. Rotwein ist für Slow Carb nicht optimal, aber als Ausnahme zu verschmerzen. Leider konnte ich dem bereitgestellten salzigen Popcorn nicht widerstehen… Aber davon lasse ich mich nicht unterkriegen und werde weitermachen.

Das war ein kleines Steinchen auf meinem Weg ;-).

Bis demnächst eure
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So entstehen Gerüchte…

Hallihallo ihr Lieben,

da habe ich doch tatsächlich den ersten Geburtstag meines Blogs verpasst. Die Master-Arbeit musste fertig werden und sonst das Leben an sich  wollte auch mal wieder mehr Aufmerksamkeit von mir.

Während dem Schreiben meiner Master-Thesis habe ich mal mehr oder weniger nach Slow Carb gegessen  und die letzten beiden Wochen war ich wieder komplett raus. Aber am vergangenen Wochenende hat meine Mama ihren Geburtstag gefeiert und da wurde mir mal wieder schlagartig bewusst, dass ich was machen muss. Ganz liebe Freunde von meinen Eltern haben mich gefragt, ob ich schwanger wäre… Aber dem ist halt nicht so, also muss der Bauch weg und so entstehen in der Regel Gerüchte. Des Weiteren stehen die Bewerbungen an und momentan habe ich nur eine ordentliche Jeans, die mir passt. Ihr seht: es wird Zeit!!

Zur Zeit bin ich gewichtsmäßig wieder an dem Stand vom letzten Jahr zu Beginn meines Blogs. Aber mir geht es gesundheitlich deutlich besser. Dieses Jahr bin ich ohne jegliches Training den IronScout mitgelaufen und habe ihn bis zum Schluss durchgehalten. Und Herr O. musste zwischendrin aufgeben 😉
Der IronScout ist eine Pfadfinder-Veranstaltung, die ein mal im Jahr statt findet. Man hat 22h Zeit verschiedene Stationen anzulaufen und Punkte zu sammeln. Läuft mal alle Stationen an, so kommt man auf eine Strecke von um die 100km. Meine Gruppe war eine der  drei Gruppen aus unserem Stamm und wir haben den 60.Platz von 129 bewerteten Teams gemacht. Dazu sind wir 21h50min unterwegs gewesen und haben 53.1Streckenkilometer hinter uns gebracht. Mit den Höhenmetern werden es 68 Leistungskilometer gewesen sein. Danach war ich dann erst mal krank und zu nichts zu gebrauchen :-). Aber die Pläne für nächstes Jahr werden schon gemacht…

Liebe Grüße eure
Bildschirmfoto 2014-10-23 um 10.42.08

Schnabelina-Bag S

Nach dem ich vergangenes Jahr schon auf den Blog von Rosi (schnabelina.blogpost.de) gestoßen bin, habe ich ja schon am Sew-Along der Schnabelina-HipBag teilgenommen.
Seit Beginn der Master-Arbeit schleiche ich nun um das Schnittmuster der Schnabelina-Bag rum und überlege welche Tasche ich mir da nähen könnte. Die Tasche gibt es insgesamt in vier verschiedenen Größen. Ich habe mich dann für die S entschieden, da hier gerade so noch ein Ordner reinpasst, d.h. in meinem Fall eine Zeitschrift und sie immer noch recht klein ist.

Nun ist die Master-Thesis in ihren letzten Zügen. Mein Betreuer liest gerade Korrektur und ich habe Zeit. Zugeschnitten habe ich immer mal wieder, wenn die Luft bei der Recherche oder dem Schreiben der MT raus war. Das Außenmaterial ist mal wieder, wie bei der HipBag, der Kohlenstoff. Den Stoff für das Innenleben habe ich im Stoffladen in Hachenburg (da waren wir auf Zeltlager) gekauft… Also ihr seht, eine Pfadfinder-Tasche 😉
IMG_3035Nach dem der Zuschnitt fertig war konnte ich es nicht abwarten und habe drauf losgenäht. Leider gibt es keine Bilder aus dem Entstehungsprozess, aber ich zeige euch gerne die fertige Tasche.
IMG_3047Entstanden ist eine wunderschön bunte, aber doch dezente Tasche mit Schultergurt und Zip-it-Seitenteil zum Vergrößern der Tasche nach Bedarf. Ich liebe sie und sie ist seit der Fertigstellung jeden Tag im Einsatz. Sie sieht nicht zu groß aus, aber es geht unwahrscheinlich viel rein. Und dadurch, dass ich sie mit Kohlenstoff genäht habe, ist sie auch noch wasserdicht.

Liebe Grüße eure
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Sommerlager und die Folgen für die Waage

Ende Juli, Anfang August waren wir mit den Pfadfindern auf Zeltlager. Bis dahin war ich auch konform unterwegs, aber auf dem Lager habe ich mir trotz Küchenverantwortlichkeit keine Extrawürste gekocht. Erklärt das mal den Kinder, warum du jetzt das isst was du gerne magst und sie das essen müssen was alle essen….

In der Woche danach habe ich den Einstieg nicht wirklich gefunden und habe darauf losgeschlemmt. Bei mir ist immer das Problem, dass es dann kein Halten gibt und ich einfach das esse auf das ich Lust habe… Die Waage hat entsprechend gereizt reagiert.

Seit 10. August habe ich mich dann wieder nach den Slow Carb-Regeln ernährt, einen furchtbaren Zuckerentzug inkl. Heulattaken durchgestanden und trotz allem hat sich mein Lebensgefühl schon in dieser kurzen Zeit verbessert.

Morgen habe ich ein 2. Vorstellungsgespräch für meinen Traumjob und meine Master-Arbeit ist auch im Werden.

Also, ihr seht, hier geht es drunter und drüber… Deswegen nicht wundern, wenn ich mich länger mal nicht melde.

SchnabelinaHipBag-SewAlong

blogSew-Along Buttonklein

In den vergangenen Wochen hat Rosie von schnabeline.blogspot.de immer mal wieder ihre genähten Hüfttaschen gepostet. Als es dann darum ging beim SewAlong mitzumachen habe ich nicht lange gefackelt… nur irgendwie habe ich den Startschuss verpasst. 🙂

Am Montag (Tag 1) stellte ich dann fest, dass mir ein Großteil der Materialien fehlt bzw. der Stoff, den ich verwenden würde nicht so einfach aufzutreiben ist. Also erst mal den Schnitt zugeschnitten und dann im Internet die fehlenden Dinge bestellt.

Tag 2: Ahhh. Meine Sachen kommen morgen, da kann ich dann starten. Heute die ersten Teile für die Innenseiten zugeschnitten. Für die Außenseite möchte ich Kohtenstoff verwenden, der sich schon in der Post befindet.

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Tag 3: Endlich kann ich richtig loslegen. Erst mal habe ich noch den Reißverschluss in die Vorderseite der Haupttasche eingenäht (war eigentlich an Tag 2 dran…). Und dann habe ich mich an die aufgesetzte Tasche gemacht. Da ich nicht schon wieder einen Reißverschluss einbauen wollte, habe ich eine Klappentasche mit dem Schnitt der Paspeltasche, aber ohne Paspel zusammen gebaut.

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Heute (Tag 4) habe ich dann die Innentasche in die Rückseite der Haupttasche eingesetzt.
Ich freu mich schon total auf morgen, wenn sie dann fertig ist und ich sie direkt ausführen kann 🙂

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Update: Freitag, der 4. Juli
Mancherorts wir heute die Unabhängigkeit gefeiert, ich aber feier, dass meine SchnabelinaHipBag fertig ist…

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